Egal was sie denken, sie haben immer recht!

Analysieren wir die mediale Berieselung des Fernsehens, der Radiosender und der Sozial Media, so werden wir feststellen, dass die überwiegende Anzahl der Sendungen darin besteht, Negativem einen Platz zu geben.  All dies beeinflusst die Art und Weise, wie wir denken und fühlen, denn unser Inneres ist die Summe der Informationen, die wir bereit sind, in uns aufzunehmen.
Wie ein Bild aus den Farben besteht, die der Maler auf die Leinwand malt, so schaffen wir ein „inneres Gemälde“, das grau und finster ist, oder im besseren Fall eine wunderschöne Farbvielfalt aufweist. Wir sind Gestalter unserer geistigen Welt.

Wenn also das, was wir aufnehmen, unser Inneres beeinflusst, so ist es wichtig, hinzuspüren, was uns gut tut, was uns stärkt, oder was uns Energie nimmt.

Wir schaffen unsere Welt durch die Gedanken, die wir produzieren.
Somit sind wir immer auch Schöpfer von uns selbst aber auch unseres Umfeldes, dass wir durch unser Sein beeinflussen.

Wir haben deshalb Verantwortung gegenüber dem, was wir denken (und was wir an fremden Beeinflussungen zulassen), weil es unsere Gedanken sind, die unsere „Wirklichkeit“ erschaffen. Es geht hierbei nicht nur um uns selbst, sondern auch um ein Kollektiv. Wir wirken (bewirken) durch unsere Gedanken auch in der Gemeinschaft. Wir verändern Menschen (zum Guten oder Negativen) durch die Weise wie wir über sie denken.
Hier hat jeder von uns eine besondere Verantwortung.

Herr Dr. Ulrich Warnke schildert in seinem Vortrag: „Wie das Bewusstsein Wirklichkeit schaltet“  auf sehr anschauliche Weise, wie die Wissenschaft der Quantenphysik eine Verbindung von unseren Gedanken zu einer „entstehenden“ Wirklichkeit aufzeigt.

Bis dass der Tod uns scheidet?

In Deutschland entscheiden sich 36,4% aller Ehepartner sich scheiden zu lassen. (Quelle Statistisches Bundesamt).
Diese hohe Scheidungsrate macht nachdenklich, zeigt sie doch auf erschreckende Weise, wie schwer es scheinbar geworden ist, glücklich ein Leben lang zusammen zu bleiben.

Wenn Paare glücklich zusammenbleiben, liegt es dann daran, dass sie das Glück hatten, den „richtigen Partner“ zu finden?
Was braucht es, damit eine Partnerschaft so lange hält?

 

Lassen sie uns ein Szenarium (neben so vielen anderen Szenarien) betrachten,
um zu verstehen, was eine Partnerschaft schwierig machen kann.

Klaus und Monika sind schon lange in einander verliebt und ein Paar. Sie treffen sich, so oft es möglich ist und verbringen dann viel Zeit miteinander. Sie sind beide glücklich, den Anderen gefunden zu haben. Aber auch wenn Sie sich oft sehen, so ist die Beziehung in diesem Stadium nur ein Teil ihres Lebens. Jeder hat noch ein eigenes Umfeld mit Freunden, Berufsleben, Familie und Hobbies. Auch wenn die Sehnsucht sich zu treffen sehr groß ist, ist dies nur ab und zu möglich.

„Ich möchte ganz bei Dir sein“, sagt Monika zu Klaus, und diesem geht es genauso.
Beide entwickeln in diesem Stadium eine ziemlich konkrete Vorstellung von einem noch größeren Glück, wenn noch mehr Nähe entstehen darf.

Auch im Freundeskreis haben schon viele Paare eine gemeinsame Wohnung bezogen und einen „gemeinsamen Haushalt“ gegründet.
Es wird also Zeit hier mitzuhalten. Da Klaus und Monika sich lieben, können sie ihr Glück kaum fassen, als sie endlich eine gemeinsame Wohnung beziehen.

Endlich ganz zusammen!
Die Beziehung ist zum „Glückserfüller“ geworden.

Klaus und Monika finden jetzt in ihrer Zweisamkeit:
Nicht allein zu sein, die Sicherheit geliebt zu werden, Lust, Geborgenheit, Aufgabe, Beständigkeit, etwas Besonderes zu sein, Respekt, Wertschätzung, Sinn, Zukunft, Zielerreichung, Größe, Licht, Frau-/Mannsein, Nähe, und, und…

Alle diese Sehnsüchte bekommen jetzt eine Form. Die Vorstellung dieses Glückes, dieser Partnerschaft wird von Klaus und Monika konkretisiert und zum Ideal erhoben. Alles ist wunderbar und der Himmel ist rosa!
Durch die rosa Brille der Verliebtheit wird der Partner zur Projektion für das eigene Glück.

Bis man sich immer mehr klarer wird, dass der Partner ein Mensch mit Eigenheiten ist, die anderes sind, als die der eigenen Vorstellung.

Erich Fromm schreibt in „Die Kunst des Liebens“:
„Liebe ist nicht in erster Linie eine Bindung an eine bestimmte Person.
Sie ist eine Haltung, eine Charakter-Orientierung, welche die Bezogenheit eines Menschen zur Welt als Ganzem und nicht nur zu einem einzigen „Objekt“ der Liebe bestimmt. Wenn jemand nur eine einzige andere Person liebt und ihm alle übrigen Mitmenschen gleichgültig sind, dann handelt es sich bei seiner Liebe nicht um Liebe, sondern um eine symbiotische Bindung oder um einen erweiterten Egoismus. Trotzdem glauben die meisten Menschen, Liebe komme erst durch ein Objekt zustande und nicht aufgrund einer Fähigkeit. Sie bilden sich tatsächlich ein, es sei ein Beweis für die Intensität ihrer Liebe, wenn sie außer der „geliebten“ Person niemanden lieben. Es ist ein Irrtum. Weil man nicht erkennt, dass die Liebe ein Tätig sein, eine Kraft der Seele ist, meint man, man brauche nur das richtige Objekt dafür zu finden und alles andere gehe dann von selbst. Man könnte diese Einstellung mit der eines Menschen vergleichen, der gern malen möchte und der, anstatt diese Kunst zu erlernen, behauptet, er brauche nur auf das richtige Objekt zu warten und wenn er es gefunden habe, werde er wunderbar malen können.

 

Wir arbeiten daran!

Wenn Klaus sich doch noch etwas ändern könnte!
Nur noch ein wenig, denkt Monika, dann ist es (er) perfekt.
Dann könnte ich ihn uneingeschränkt lieben.

Dann bespricht sie alles mit Klaus, und der versteht Monika, und fängt an, sich und sein Verhalten ein wenig zu ändern und sich der Vorstellung von Monika anzupassen. Ihm geht es ja mit Monika genau so, so dass auch Monika erfährt, was Klaus an ihr „besser“ finden würde. Und weil sie Klaus sehr liebt, verändert auch sie etwas an sich und ihrem Verhalten.

Beide arbeiten an ihrer „idealen Partnerschaft“. Die Partnerschaft bekommt einen immer höheren Stellenwert. Die Frage: „Entspreche ich den Vorstellungen des Anderen“, wird immer wichtiger. Die Partnerschaft (Liebe) ist viel zu kostbar, als dass es sich nicht lohnen würde, alles dieser Vorstellung unter zu ordnen.
Es entsteht ein Konstrukt! Das Konstrukt der gemeinsamen Liebe, der perfekten Beziehung, dem vollkommenen Glück.

Ein Großteil der Partnerschaften beginnt mit der Illusion, wir hätten jemanden gefunden, von dem wir endlich all das bekommen, was wir uns schon immer gewünscht haben. Das Dumme dabei ist, der Andere erhofft sich genau das Gleiche.
Schlimmstenfalls wird dieses Konstrukt so stark, dass beide keine Ahnung mehr davon haben, wer sie und wie sie ohne diese Partnerschaft sind, da beide ihrem Ideal versuchen zu entsprechen (von dem sie denken, dass der Andere es so möchte).

 

Bis das ICH dem WIR geopfert wird. Beide fangen an, der Partnerschaft „zu dienen“.
Bis ein „Ausbruch“ unausweichlich ist.

 

Was ist passiert?

Die Partnerschaft (Liebe) muss alles leisten, wird Projektionsfläche für die eigenen Träume und Sehnsüchte.

In vielen Fällen ist dies für die Partnerschaft zu viel. Zuviel an Aufgaben und Erwartungen.
Die Liebe wird schwer.

„Ich bin doch nur die Liebe“, sagt die Liebe. „Um Dein Glück darfst Du Dich schon selbst kümmern“.

Bekommen wir in der kindlichen Phase genügend Liebe geschenkt, werden wir frei und unabhängig.
Fehlt geschenkte Liebe in dieser Phase, so versuchen wir diese Liebe später zu ernten. Die Sehnsucht nach Liebe und Zuneigung wird zu einer bestimmenden Kraft. Dafür sind wir bereit, uns so anzupassen, dass wir eben diese Liebe sicher bekommen. Von den Eltern, den Arbeitskollegen, von Freunden und von unserem Partner.

Bin ich so, wie der andere es von mir erwartet?
Habe ich mich richtig verhalten?
Bin ich genügend „lieb“ zu dem Anderen?
Stehe ich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit?
Werde ich „gesehen“ und gehöre ich dazu?

Um Liebe zu bekommen wächst die Bereitschaft zu geben: „Ich tue alles nur für Dich, damit ich Deine Liebe bekomme und besitze“. Die Liebe wird zum Selbstzweck. Der Partner zum „Objekt“ der Liebe.
Dahinter steht die Annahme, es gehe bei der Liebe darum, den richtigen Partner für die (eigene) Liebe zu finden, so als könnte diese manifestiert werden.
Tatsächlich ist Liebe aber mehr eine Fähigkeit als ein Besitz.

 

Wie könnte eine Partnerschaft anders verstanden werden?

Gäbe es für Klaus keine Monika, wäre er auf sich allein gestellt. Er dürfte sich auf den Weg machen, für sich zu sorgen. Er hätte nur sich, um sein Selbstbewusstsein, seine innere Geborgenheit und Sicherheit zu entwickeln. Das ICH wäre frei, sich immer wieder aufs Neue zu entdecken. Frei und ungebunden, und sich nur selbst verantwortlich.

Bei Monika wäre es genauso.

Treffen sich zwei solche Individuen, die ihre Individualität bewahren, entsteht als Ausdruck der Partnerschaft eine Schnittmenge.
Eigenes ist (bleibt) sichtbar, genau wie Gemeinsames.

Was leistet die Partnerschaft für unser Glück, und wo dürfen wir uns selbst um uns kümmern?

In der Beziehung kommt zu den zwei ICH die Schnittmenge WIR.
Diese ist Ausdruck der Partnerschaft.

Das WIR drückt sich aus in gemeinsamen Träumen, Sehnsüchten, Interessen, Neigungen und Ideen, Lust und Freude, in so vielen wunderschönen Dingen, die die Gemeinsamkeit zu etwas Wunderschönem machen.
Diese Gemeinsamkeit (Schnittmenge) ist bei jeder Partnerschaft individuell größer oder kleiner.
Es ist diese Schnittmenge, die zwei Menschen zusammenhält.

Die große Aufgabe einer Partnerschaft besteht jetzt darin, das Anderssein des Partners zu würdigen und zu schätzen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Partnerschaft nicht alles erfüllen kann, und dass die Aufgabe, sich um Eigenes zu kümmern, bleibt.
Statt Opfer zu sein und den Partner schuldig zu sprechen, für ein Glück, dass dieser nicht zu geben imstande ist, bleibt diese Aufgabe bei einem selbst.

„Um mein Glück, meine Träume und Sehnsüchte kümmere ich mich selbst, dass musst nicht Du für mich erledigen, und in dem, was uns verbindet, darf ich das Glück wahrnehmen, unsere Gemeinsamkeit zu erleben.“

Im Anders sein zu dürfen, liegt das Rezept dafür, dass innige Nähe möglich ist.
Das Wesen der Liebe ist die Freiheit. Den anderen nicht in Haft für das eigene Glück zu nehmen und nicht „besitzen“ zu wollen, ist die grundsätzliche Voraussetzung dazu.

„Ich habe Dich lieb“, ist somit ein Konstrukt, da wir den Anderen eben nicht besitzen können (auch nicht als Traumerfüller). Lieben bedeutet in diesem Sinne, den Anderen so zu lassen, wie er ist.
Wird so die Partnerschaft nicht als „Zweckgebilde“ verstanden, sondern als Ausdruck einer tiefen inneren Liebe, entsteht für beide Partner immer wieder eine große Aufgabe.

 

Diese Aufgabe besteht aus zwei Teilen.

Die erste große Aufgabe einer Partnerschaft besteht darin

  • Dem Partner zu erlauben sein Glück zu finden und zu leben.
  • Nicht darüber bestimmen zu wollen, wie dies aussieht.
  • Die Liebe zum Partner nicht von seinem Verhalten abhängig zu machen.
  • Den Partner nicht verändern zu wollen.
  • Zu akzeptieren, dass der Partner eigene Ansichten, Wünsche und Sehnsüchte hat, die nicht kompatibel zu den eigenen sein müssen.
  • Den Partner in allem zu respektieren, zu würdigen und zu lieben
  • Das Wunder der Partnerschaft als etwas zu erleben, was nie selbstverständlich ist.
  • Liebe nicht mit Besitz zu verwechseln

Die zweite große Aufgabe einer Partnerschaft besteht darin

  • Den Partner nicht schuldig zu sprechen für nicht erfüllte Träume
  • Sie selbst um sich zu kümmern, d.h. sich auf den Weg zu machen, das zu realisieren, was für einen selbst wichtig ist
  • Sich zu trauen, die eigenen Sehnsüchte zu leben (auch wenn dies nichts mit dem Partner zu tun hat).
  • Sich zu trauen, nicht der Erwartungshaltung der Anderen zu entsprechen.
  • Den eigenen Weg bewusst wahr zu nehmen.
  • Die Partnerschaft zu begreifen als etwas, was dem eigenen Sein untergeordnet ist, und nicht umgekehrt.
  • Die Freiheit spüren und wahrnehmen.
  • Die Nähe und das Glück spüren und uneingeschränkt zu nehmen.

 

Viele Wünsche und Sehnsüchte, in der Partnerschaft, können von dieser nicht erfüllt werden, da sie ursprünglich wo anders angesiedelt sind. Fehlt z.B. die Hinbewegung zu den Eltern und das darin gelebte Kind sein, so ist die Gefahr sehr groß, dass dies in die Partnerschaft hineingetragen wird. Der Partner ist dann der Mutter-/Vaterersatz mit allen Gefühlen, die dazu gehören.
Als Vater/Mutter kann er aber nicht die Partnerrolle einnehmen. Die Sehnsucht nach einem Partner bleibt dann und versucht sich zu erfüllen.

Eine erfüllte Partnerschaft ist deshalb gleichzeitig die größte Aufgabe und das Einfachste, sie bedeutet viel Arbeit, aber auch nichts dafür tun zu müssen.

Es ist so vieles – der Himmel und manchmal die Hölle, wenn Besitzdenken, mangelndes Selbstbewusstsein und Eifersucht unsere Gefühle bestimmen.

Von allen Geschenken, die wir hier auf Erden erhalten, ist eine liebevolle Partnerschaft eines der wertvollsten Schätze.
Sie ist viel zu kostbar, um sie zu missbrauchen.

So bleibt die Partnerschaft eine ständige Herausforderung.

 

 


Paarberatung / Paar-Mediation

In einer Paarberatung werden unter anderem folgende Fragen geklärt:

  • Was ist der Partner für mich?
  • Welche Aufgabe hat er zu erfüllen?
  • Sehe ich in meinem Partner eine Vater-/Mutterersatz?
  • Gibt er/sie mir etwas, was ich schon lange suche (und in meiner Kindheit vermisst habe)?
  • Bin ich verloren ohne ihn?
  • Ist die Partnerschaft für mich existenziell?
  • Was ist meins, was gehört zu meinem Partner?
  • Was spreche ich in der Beziehung nicht an?
  • Welche Bedeutung hat Schuld in der Partnerschaft?
  • Was wird in der Partnerschaft nicht gelebt?

Weitere Informationen zu einer Paarberatung finden Sie unter:
https://haraldkriegbaum.com/paarberatung/

 

Archiv / MARS und VENUS / Was macht unser MANNSEIN / FRAUSEIN mit uns?

Mars & Venus
   

Mars & Venus
WORKSHOP

(Dieser Workshop fand im November 2017 statt)

 

Die Gender-Diskussion ist in aller Munde. Doch wie verstehen wir uns in unserer Weiblichkeit und Männlichkeit.
Wo finden oder verlieren wir uns?

Inhalte des Workshops

Was macht den Mann zum Mann und die Frau zur Frau?
Geben wir unserem FRAUSEIN und MANNSEIN einen Platz?
Oder gibt es eigentlich keine Unterschiede, sind wir nur geprägt von gesellschaftlichen und familiären Konditionierungen?
Was passiert, wenn MANNSEIN und FRAUSEIN sich begegnen?

In diesem Workshop werden wir auf experimentelle Weise in Einzel- und Gruppenübungen uns mit dem Phänomen M’ANNSEIN und FRAUSEIN auseinander setzen.
Wir werden Gemeinsames und Trennendes, Leichtes und Schwieriges entdecken, Verwunderung wahrnehmen und Staunen zulassen.
Wir werden ein tieferes Verständnis zu dem „anderen Geschlecht“ ermöglichen und das eigene MANNSEIN und FRAUSEIN stärken – oder wird dies keine Bedeutung mehr haben?

Themen aus dem Workshop Mars & Venus

MANNSEIN / FRAUSEIN
Erwartungshaltungen und Klischees
Rollenverhalten / Konditionierungen
Identität / Sehnsüchte / Träume
Weibliche / Männliche Sexualität
Positives-/negative Begegnungen Mann/Frau
Erwartungshaltungen
Dominanz und Devotion
Der Krieger / die Kriegerin
Das Weibliche im Männlichen und das Männliche im Weiblichen
Das Eigene entdecken
Sein ohne wenn und aber…
Ein spannender Workshop liegt vor uns!

Zielgruppe

Alle interessierte Menschen, die ihr FRAUSEIN / MANNSEIN neu entdecken und wahrnehmen möchten.

Seminarleitung:

Harald Kriegbaum

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt 295.– EUR / Person.
Darin enthalten ist die Seminargebühr, Pausengetränke und Eintritt Therme

Seminarort

Freiraum | Wenzstr. 4 | 95138 Bad Steben

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Tel. 09288 550495
www. freiraum-bad-steben.de
Email: post@freiraum-bad-steben.de

Im Freiraum und in der näheren Umgebung können Zimmer angemietet werden. Info`s unter www.freiraum-bad-steben.de oder über Gastgeberverzeichnis Bad Steben.

Die einen Fußweg entfernte Therme BadSteben werden wir im Workshop besuchen.

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Wie denke ich mich?

„Egal was Sie denken, Sie haben immer Recht?!“

Kann dieser Satz richtig sein? Ist es wirklich so, dass wir durch die Art unserer Gedanken uns die Welt so denken, wie wir sie dann letztendlich wahrnehmen? Würde dies dann bedeuten, wir hätten es in der Hand, unsere (innere) Welt uns so zu schaffen, wie wir sie möchten?

Gäbe es nicht den „Inneren Kritiker“ in uns, der uns sofort suggeriert, dass doch alles ganz anders ist (in der Regel schlechter), so könnten wir uns auf den Weg machen, vieles anders zu erfahren.
Doch allzu oft „wissen wir“, wie es (scheinbar) „wirklich“ ist. Wir schaffen uns die Welt so, wie wir konditioniert wurden.

Die Frage: „Wie denkst Du darüber?“, ist in diesem Kontext von besonderer Bedeutung, zeigt sie doch, wie wir uns gerade entscheiden, die Welt zu sehen. 

Wie wirkt eine selbsterfüllende Prophezeiung (self-fulfilling prophecy)?

<< Ein als Vorhersage getarntes gezieltes Gerücht kann eine Eigendynamik entfalten, die es schließlich wahr macht. Dieses Mittel wird u.a. bei Machtkämpfen in der Politik und der Wirtschaft eingesetzt.

Der Glaube an die Vorhersage „Bei diesem Leistungstest werde ich versagen“ führt zu schlechteren Leistungen und das Vorhergesagte tritt ein.

Kritiker von Horoskopen machen darauf aufmerksam, dass Vorhersagen wie z.B. „Du wirst in dieser Woche eine junge Frau näher kennen lernen“ oder „Dir droht diese Woche ein Verkehrsunfall“ zu einer Änderung des Verhaltens derer führen könnten, die daran glauben. Sie sprechen zum Beispiel mutiger als sonst jemanden an oder fahren ängstlicher. Damit werde also nicht bewiesen, dass Horoskope real beweisbare gültige Voraussagen seien.

Ein klassisches Experiment wurde 1968 von Robert Rosenthal an US-amerikanischen Grundschulen durchgeführt. Zunächst überzeugte er mit einem Scheintest das Kollegium davon, dass bestimmte, von ihm zufällig ausgewählte SchülerInnen so genannte hochintelligente „Aufblüher“ seien, die in Zukunft hervorragende Leistungen zeigen würden. Bei einer Intelligenzmessung am Schuljahresende hatten sich die meisten dieser SchülerInnen tatsächlich im Vergleich zu ihren am Anfang des Schuljahres erfassten Intelligenzniveaus stark verbessert (45 Prozent der als Überflieger“ oder „Aufblüher“ ausgewählten Kinder konnten ihren IQ um 20 oder mehr Punkte steigern und 20 Prozent konnten ihn gar um 30 oder mehr Punkte steigern). Dieser nach ihm benannte Rosenthal-Effekt wurde seither viele Male repliziert. >>

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Selbsterf%C3%BCllende_Prophezeiung

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Der Andorra-Effekt

<< Der Andorra-Effekt (auch Andorra-Phänomen) ist ein Begriff aus der Sozialpsychologie, der insbesondere auch im Personalwesen eine Rolle spielt. Er besagt, dass sich Menschen oft an die Beurteilungen und Einschätzungen durch die Gesellschaft anpassen und dies unabhängig davon, ob diese ursprünglich korrekt gewesen sind oder nicht. Der Effekt beschreibt damit eine sich selbst erfüllende Vorhersage (engl. self-fulfilling prophecy), da sich eine Person mit der Zeit genauso verhält, wie man es ihr die ganze Zeit vorausgesagt hat, dies ohne die Vorhersage aber nicht getan hätte.

Gesellschaftlich spielt der Effekt eine Rolle, wenn gegen eine gesellschaftliche Randgruppe (etwa Obdachlose, Drogenabhängige oder Juden) bestimmte Vorurteile vorliegen und Personen dieser Randgruppe deswegen anfangen, sich tatsächlich entsprechend den Erwartungen zu verhalten.

Im Personalwesen kann der Effekt ebenfalls von Bedeutung sein. Wenn dort ein Mitarbeiter von seinen Kollegen stets negativ beurteilt wird oder ihm gegenüber eine negative Erwartung gehegt wird und dies dem Mitarbeiter bekannt ist, so kann dies dazu führen, dass sich die objektive Leistung des Mitarbeiters verschlechtert, da er sich den negativen Erwartungen anpasst beziehungsweise diese erfüllt. Umgekehrt kann die Leistung des Mitarbeiters auch steigen, wenn ihm entsprechend positive Erwartungen gegenüberstehen.

Der Name des Effekts geht auf das Theaterstück Andorra von Max Frisch zurück. In diesem verändert sich die Persönlichkeit des Hauptcharakters (der von sich selbst glaubt jüdischer Abstammung zu sein, was aber nicht zutrifft) durch die ständige Konfrontation mit negativen Vorurteilen seiner Mitmenschen. Nach und nach übernimmt sie dabei die negativen Eigenschaften, die den Juden in „Andorras“ Gesellschaft nachgesagt werden. >>

Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Andorra-Effekt


 

Ein besonderes Jahr
Die Ausbildung zum Integralen Systemischen Coach
Infos unter: www.haraldkriegbaum.com/

 

 

 

Archiv / BERÜHRUNGEN – Workshop Juni 2017

Berührungen der Seele, der Sinne, des Körpers, der Erinnerung, der Träume, der Kraft, der Schwäche, und vielem mehr…

Sind wir in der Lage, uns wirklich berühren zu lassen oder andere Menschen zu berühren – oder haben wir uns einen Schutzpanzer zugelegt, der wirkliche Berührungen verhindert?

Die Routine des Alltags führt oft dazu, dass wir uns anpassen um gut zu „funktionieren“. Allzu leicht schlüpfen wir dabei in Rollen, die, wenn wir nicht aufpassen, uns immer mehr einnehmen. Wir werden dann zu jemanden, der gut „zurechtkommt“ und sich weitgehend arrangiert hat. Umso wichtiger ist es, den Zugang, zu dem was wir wirklich sind, nicht zu verlieren, uns eben immer wieder zu berühren, wahrzunehmen um uns nicht zu verlieren.
In diesem Workshop wollen wir es wagen, viele Formen der Berührungen zu zulassen.
Wir werden uns auf den Weg machen, uns auf achtsame und wertschätzende Weise zu entdecken.
Ein spannender Workshop liegt vor uns…

   

Workshop Berührungen

Zeitpunkt: Dieser Workshop fand im Juni 2017 statt
Seminarleitung: Harald Kriegbaum
Seminarort: Freiraum | Wenzstr. 4 | 95138 Bad Steben

Die Bio-Seminarpension “freiraum” ermöglicht durch die baubiologischen Zimmer, den neuentstanden Seminar- und Gästeraum, vegetarisch-biologische Köstlichkeiten und nicht zuletzt durch den Naturgarten tiefgreifende Erholung und Vitalisierung. Das familiengeführte und moderne Haus liegt wunderbar eingebettet in den Kurpark von Bad Steben. Nur 200m entfernt befindet sich die Therme mit Saunawelt und Therapiezentrum. Im Freiraum und in der näheren Umgebung können Zimmer angemietet werden. Info`s unter www.freiraum-bad-steben.de oder über Gastgeberverzeichnis Bad Steben.

Die einen Fußweg entfernte Therme Bad Steben werden wir im Workshop besuchen.

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Seminargebühren

Die Teilnahmegebühr beträgt 295.– EUR / Person.
Darin enthalten ist die Seminargebühr, Pausengetränke und Eintritt Therme